
Knapp 1,1 Millionen für optimierte Bahnoberfläche
Die Radrennbahn Andreasried ist ein Wettkampfstätte von internationalem Rang. Hier trainierten auch Weltmeister und Olympiasieger wie René Enders und Kristina Vogel.
Die Bahnoberfläche wies Risse und Unebenheiten auf, deren Sanierung der Erfurter Sportbetrieb vor einigen Monaten in Angriff nahm. Zudem erhält die Bahn eine neue Beschichtung, basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen.
Das ist der aktuelle Stand der Bauarbeiten:
Die Baumaßnahme soll noch in diesem Monat abgeschlossen werden. Damit liegt das Vorhaben im zeitlichen Plan. Ein wesentlicher Teil der Sanierungsarbeiten ist bereits erbracht: die Instandsetzung der Bauteilfugen, notwendigen Vorleistungen für die Erneuerung des Bahnbelags, insbesondere das fachgerechte Verschließen der oberflächennahen Risse, das Abschleifen des alten Bahnbelags sowie geringfügige und bestmögliche Korrekturen an der Ebenheit der Bahnoberfläche.
Durch den Erfurter Sportbetrieb wurde in der Planungsphase ein wissenschaftlicher Lehrkörper und dessen verschiedenen Klassenstufen des Pierre-de-Coubertin-Gymnasiums mit Untersuchungen zur Haft- und Gleitreibung fest in den Planungsprozess betraut.
Auf der Grundlage und Auswertung der wissenschaftlichen Ergebnisse, der fachlichen Expertise der planenden Ingenieure in enger Zusammenarbeit mit dem gebundenen Fachunternehmen finden aktuell die anspruchsvollen und komplexen Beschichtungsarbeiten an der Radrennbahn statt. Dieser komplexe Vorgang berücksichtigt nicht nur die Auswahl und den Einsatz entsprechend geeigneter Materialien, sondern auch die Besonderheiten vor Ort wie Bahnengeometrie und beschichtungsrelevante Umweltdaten (Temperatur, Feuchtigkeit, usw.).
Somit erhält die 250 Meter lange Bahn eine erneuerte und für den anspruchsvollen Trainings- und Wettkampfbetrieb geeignete beschichtete Oberfläche. Ziel der Maßnahme ist insbesondere, die Griffigkeit, Haftung und Ebenheit der Radrennbahn zu verbessern und damit die langfristige Nutzbarkeit und Sicherheit der Sportstätte zu gewährleisten.
Nach Abschluss der Beschichtungsarbeiten folgt als letzter wesentlicher Arbeitsschritt die Linierung der Bahn. Anschließend kann die Sanierungsmaßnahme abgeschlossen und die Radrennbahn wieder für den Trainings- und Wettkampfbetrieb genutzt werden.
Die ausgeführten Baumaßnahmen in Höhe von 1,071 Mio. Euro werden durch den Bund und das Land Thüringen zu insgesamt 90 Prozent gefördert. Die Eigenbeteiligung der Landeshauptstadt Erfurt beträgt 10 Prozent.
Mit der Sanierung wird eine wichtige Sportstätte des Erfurter Radsports nachhaltig ertüchtigt und für die kommenden Jahre gesichert. Die Radrennbahn Andreasried steht damit auch künftig für den Trainings- und Wettkampfbetrieb des Leistungs- und Nachwuchsleistungssports zur Verfügung.
Quelle Informationen und Bilder: Erfurter Sportbetrieb, Autor: B. Köhler




