
Ortsteilbürgermeisterin Marina Rothe und Marko Klärig, Garten- und Friedhofsamt, an den neuen Heckenpflanzen
Der grüne Rote Berg wird jetzt noch grüner
Gestern wurde die Heckenanpflanzung entlang der Straßenbahnlinie in Höhe des Gemäldes an der Rückfront des Zoopark-Centers durch das Garten- und Friedhofsamt vorgenommen. Im Juli war die Fläche bereits entsiegelt, alte Betonplatten abgebrochen und Muttererde aufgefüllt worden.

Solebad Louisenhall, im Kurpark um 1920
Die Heilwirkung des Salzes (Louisenhall, Teil 2)
Eine Kur in Louisenhall (Stotternheim, s. unser gestriger Beitrag) war gesundheitsfördernd. Aus einem 1930 überlieferten Werbeprospekt wird die Kräftigung des Nervensystems, die Erhöhung der Widerstandsfähigkeit der Haut und die Begünstigung einer gesunden Ernährung herausgestellt. Zudem wurden die Bäder als heilkräftige Mittel angewendet gegen Skrofulose (historische Bezeichnung für eine Form der Hauttuberkulose oder eine allergische Reaktion auf Tuberkulosebakterien), Rachitis (im Kindesalter auftretende Knochenstoffwechselstörung), Anämie (Zustand, bei dem zu wenig rote Blutkörperchen (Erythrozyten) oder roter Blutfarbstoff (Hämoglobin) im Blut vorhanden ist.). Auch Rheumatismus, Herzkrankheiten und Entzündungen des Bewegungsapparates werden hier gelindert.
Kurgarten des Solebades Louisenhall um 1890
Salz als wichtiger Wirtschaftsfaktor in Erfurt im Zeitraum von 1827 bis 1947
Erfurt hat eine lange Bergbautradition. Oftmals ist uns dies nicht bewusst und nur Straßennamen erinnern entfernt daran. Die Salinenstraße, an der die Gebäude des einst stolzen, heute doch weitgehend verfallenen „Königlichen Salzwerkes zu Erfurt“ stehen, gehört dazu.

