Der Rote Berg, sein neues Center und sein Zoo

    Die Außenwand des Ende letzten Jahres eröffneten Zoopark Centers am Roten Berg ziert nun ein auffälliges, farbenfrohes Gemälde. Hier ein optisches Highlight zu schaffen, das die Verbindung des Ortsteiles zu „seinem“ Zoo thematisiert, war der Wunsch des Ortsteilrates und des Investors, der Zehentner & Seidel Immobilien GmbH, der auch die Kosten für das Gemälde trug.

    Die Künstlerin Rosmarie Weinlich hat das interessante Bildmotiv entworfen und schließlich zur Vollendung gebracht. Dabei gab es nur wenige Vorgaben, um der Kreativität der Künstlerin genügend Freiraum zu gewähren. Der Rote Berg und der Zoo – so weit war der Rahmen gesteckt. Die Künstlerin hat einen eigens für das Gemälde initiierten Wettbewerb gewonnen, setzte sich gegen die Konkurrenz durch. 

    Von der Straßenbahnhaltestelle aus und auch von den dahinter liegenden Wohngebäuden ist das opulente Wandgemälde in seiner farblichen Dominanz ein echter Hingucker, ein Eyecatcher. Kommt man näher, entdeckt man so manches Zootier, das mehr oder weniger leicht zu finden ist. 

    Der Rote Berg – hier in auffälligem Orange-Rot in Szene gesetzt – überstrahlt die Szene. 

    Die Artenvielfalt der abgebildeten Tiere beeindruckt den Betrachter. In dem Welttheater „Theatrum Mundi“, so der Titel des Gemäldes, spielen die Tiere inmitten einer bunten Umgebung unterschiedliche Rollen. Unter anderem ein lilafarbenes Zebra, ein „felsiger“ Gorilla, ein Pinguin, ein Eisbär, eine Schildkröte und weitere Tiere als Felszeichnung tummeln sich in einer Landschaft, die exotische und heimische Pflanzen und Bäume in sich vereint. 

    Ortsteilbürgermeisterin Marina Rothe zeigt sich überaus glücklich über die gelungene künstlerische Gestaltung und ist derzeit in Gesprächen mit den Stadtwerken, um auch am Gebäude der Umformerstation (in der Verlängerung des Centers) ein Wandgemälde anbringen zu lassen. Am Roten Berg gehen Wirtschaft, Kunst und die ambitionierten Tierschutzprojekte des Zooparks Hand in Hand. 

    Autor: B. Köhler, Fotos: J. Köhler

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