Großes Engagement und jede Menge Wasser

Wer bei der Freiwilligen Feuerwehr Gispersleben aktiv ist, hat ein hohes Einsatzpensum zu absolvieren. Das ehrenamtliche und damit unentgeltliche Engagement der Kameradinnen und Kameraden verdient Anerkennung und Respekt.

132 Mal wurde im vergangenen Jahr Alarm ausgelöst, in 77 Fällen handelte es sich um Brandeinsätze, 42 mal wurde Hilfe geleistet bei Verkehrsunfällen oder Unwettern. Zudem wurde 22 Mal Brandsicherheitswache im Steigerwaldstadion gehalten, der Karnevalsumzug durch die Erfurter Innenstadt gesichert, ebenso das Feuerwerk zum Krämerbrückenfest. Einen besonders schwierigen Einsatz bestritten die Feuerwehrleute am 2. Juli, bei dem sie 12 Stunden lang bei der Bekämpfung des Waldbrandes in Rittersdorf bei Kranichfeld im Einsatz waren.

Jede Menge Wasser wurde von der Gisperslebener Feuerwehr aber nicht nur zur Brandbekämpfung eingesetzt, sondern auch für die Bewässerung der Bäume im Stadtgebiet während der historisch langen Dürrephase im vergangenen Sommer.

Damit all die Aufgaben professionell gelöst werden können, werden die Kameradinnen und Kameraden regelmäßig aus- und weitergebildet. 24 Ausbildungsdienste  mit insgesamt mehr als 56 Stunden wurden 2018 absolviert. Zusätzlich wurden das Wissen und die praktischen Kenntnisse und Fertigkeiten in zwei Übungseinsätzen unter Beweis gestellt.

Technisch ist die Freiwillige Feuerwehr jetzt wieder bestens gerüstet: Ein neues Löschfahrzeug, übergeben am 16. Dezember, unterstützt sie bei ihren gefährlichen Einsätzen.

Last, but not least: Die Freiwillige Feuerwehr ist für das gesellschaftliche Leben in Gispersleben eine wichtige Stütze – Mai- und Adventsfeuer, Arbeitseinsätze zur Flurfege und vieles andere mehr standen auch 2018 wieder auf dem Programm.

In der Jahreshauptversammlung am 2. Februar wurde Bilanz gezogen und die Aktiven ausgezeichnet bzw. befördert. In ihren Grußworten brachten die Bundestagsabgeordnete Antje Tillmann, der Dezernent für Sicherheit und Umwelt, Andreas Horn, der stellvertretende Leiter des Amtes für Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz, Herr Hinsche, der Vertreter des Stadtfeuerwehrverbandes Kamerad Christian Seidel, der Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Mittelhausen, Kamerad Rene Seegel und Ortsteilbürgermeisterin Anita Pietsch ihre Wertschätzung der Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr zum Ausdruck verbunden mit dem Wunsch, alle mögen von ihren Einsätzen gesund zurück kommen.

Auf Grund der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildungen und der aktiven Leistungen wurden die Kameradin Jasmin Koch zur Hauptfeuerwehrfrau, der Kamerad Max Kolbe und der Kamerad Robby Queißer zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Der Kamerad Phillip Uri wurde zum Löschmeister befördert und zum Gruppenführer bestellt.

Autor: B. Köhler    Fotos: D. Schaumburg

Beförderung von Phillip Uri zu Löschmeister:
(v.l.n.r.) Kam. Christian Seidel, Stadtfeuerwehrverband, Kam. Pierre Lippert, Wehrführer FF Gispersleben, Kam. Phillip Uri, Torsten Hinsche, stellv. Leiter des Amtes für Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz

Beförderung Kameradin Jasmin Koch zur Hauptfeuerwehrfrau und Kam. Max Kolbe und Kam. Robby Queißer zum Hauptfeuerwehrmann:
(v.l.n.r.) Kam. Christian Seidel, Stadtfeuerwehrverband, Kam. Phillip Uri, stellv. Wehrführer FF Gispersleben, Kameradin Jasmin Koch, Kam. Max Kolbe, Kam. Robby Queißer, Kam. Pierre Lippert, Wehrführer FF Gispersleben, Torsten Hinsche, stellv. Leiter des Amtes für Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz