Bürgermeisterin Anita Pietsch

Mehr geht nicht: Gispersleben entwickelt sich dank vielfältiger eigener Initiativen und der BUGA

Inzwischen ist er gute Tradition geworden – der Neujahrsempfang in Gispersleben, zu dem Bürgermeisterin Anita Pietsch und der Ortsteilrat Partner und für den Ort Aktive einladen. Am vergangenen Freitag kamen im Bürgerhaus die Vertreter der Vereine, der Schule, der Kitas, der Kirche Aktive und Kommunalpolitiker zusammen, um Bilanz zu ziehen über Erreichtes und Ausblicke zu gewähren auf die Vorhaben in diesem Jahr.

Anita Pietsch ließ 2018 Revue passieren: Besondere Höhepunkte für den Ort waren zum Beispiel die feierliche Übergabe des grundhaft sanierten Amtmann-Kästner-Platzes im April, das neu gestaltete Umfeld an der geologischen Besonderheit ‚Rote Wand‘ am Geraufer, der Abriss des Wehres Teichmannshof und die Neuanlage der Flusslandschaft dort. Gispersleben erhält seinen Festplatz, bis Mitte dieses Jahres soll die Planung abgeschlossen sein.

Auch wenn sich die Fertigstellung der Fußgängerbrücke im Kiliani-Park deutlich verzögert hat, die Brücke kommt bis zum Sommer. Auch für einen neuen ALDI-Markt stehen die Chancen gut, allerdings sind die Planungsverfahren langwierig und es wird wohl noch rund zwei bis drei Jahre dauern, bis es so weit ist.

Die Grundschule feiert in diesem Jahr nicht nur 50. Geburtstag, sondern sie wird auch umfassend saniert. Die Arbeiten sollen noch in diesem Jahr beginnen. Dazu wird ein Ausweichobjekt in der Grubenstraße für den Schulbetrieb während der Bauarbeiten genutzt. Dies gilt es zuvor noch entsprechend herzurichten.
Für die neue Kindertagesstätte ‚Bussi-Bären‘ beginnen die Bauarbeiten ebenfalls noch 2019, und die Hoffnung besteht, dass 2020 der Umzug in das neue Objekt erfolgen kann.

Die Maßnahmen, die im Zuge der Bundesgartenschau 2021 für den Erfurter Norden und in besonderem Maße auch für Gispersleben eine nachhaltige Wirkung entfalten, bewertet Bürgermeisterin Anita Pietsch so: „Wir sind dankbar und froh, das Herz ist uns übervoll – mehr geht nicht!“

Autor: B. Köhler   Fotos: S. Forberg

Der Bahnhof Gispersleben feiert sein 150-jähriges Bestehen, dazu wird u.a. bis zum Sommer eine Broschüre erarbeitet mit vielen historischen Fotos. Beate Koppri setzt sich dafür ein.

Landtagsabgeordnete und Stadträtin Karola Stange (Die Linke): „Gispersleben nimmt eine gute Entwicklung.

Stefanie Hagenbrink, Mitglied des Vorstandes des Kirmesvereins zieht Bilanz über die vielfältigen Aktivitäten: „Wir wollen Gispersleben Spaß und Unterhaltung bieten und alle zusammenführen über Generationen hinweg.“

Schulleiterin Sabine Keßler: Das 50-jährige Jubiläum wird mit einer Projektwoche vom 20. bis 24. Mai begangen. Es soll zur Geschichte der Schule recherchiert werden. Eine Festzeitschrift und eine Chronik sollen entstehen.

Peter Gösel, Vorsitzender des TSV Motor Gispersleben: 2019 und 2020 soll die Umgestaltung des Hartplatzes zu einem Kunstrasenplatz vollzogen werden. 350.000 Euro ist die preisgünstigste Möglichkeit. Der Verein hat 630 Mitglieder, 120 Kinder trainieren allein in der Sektion Fußball.

Matthias Schmidt, Vorsitzender des Feuerwehrvereins: Besondere Höhepunkte für die Freiwillige Feuerwehr Gispersleben waren neben der Übergabe des Amtmann-Kästner-Platzes vor allem das Mai- und das Adventsfeuer. 900 Euro konnten an Spendengeldern überwiesen werden: 250 Euro erhielt der TSV Motor Gispersleben, 650 Euro wurden am 25. Januar an das Kinderhospiz Mitteldeutschland Nordhausen e.V. übergeben.