Große, besondere Bäume für den Auenteich

Zwei Kaukasische Flügelnüsse – so heißen die beiden Bäume, die als besonderer Blickfang am Ufer des neu entstandenen Auenteiches gepflanzt wurden. Bis zu 25 Meter hoch können die mehrstämmigen Bäume werden – jetzt haben die beiden bereits fünf Meter erreicht. Die beiden Solitärbäume ergänzen weitere 126 Hochstämme mit einem Stammumfang von 20 bis 25 Zentimetern, die im Bereich um den Auenteich gepflanzt wurden und werden. Ein Teil von ihnen – Zierobst wie Japanischer Wildapfel und Japanische Blütenkirsche – hat bereits einen Platz an den Geraterrassen gefunden.

Die Kaukasische Flügelnuss ist in den Bergwäldern des Kaukasus beheimatet, wird aber bereits seit rund 150 Jahren auch in anderen Regionen in Parkanlagen und großen Gärten angepflanzt, teils auch als Baumallee. Besonders schön ist der Baum im Herbst durch seine großen goldgelben Blätter und die Früchte.

Die Kaukasische Flügelnuss ist robust, kann volle Sonne ebenso vertragen wie schattige Standorte, – heiß oder kühl, trocken oder nass – alles toleriert dieser Baum. Aus seinem Holz wird eines der teuersten Furniere gewonnen – Kaukasischer Nussbaum.

Der Baum blüht Ende April, die männlichen Blüten sind bis zu 12 Zentimeter lange gelblich-grüne Kätzchen Die weiblichen Blütenstände werden zunächst 10 bis 15 Zentimeter lang und sind mit etwa drei Millimeter großen Blüten besetzt. Die Blütenstände erreichen dann eine Länge von etwa 25 bis 50 Zentimetern. Die Früchte stehen auf der einen Hälfte des Blütenstandes locker, auf der anderen Hälfte dicht. An jeder Frucht sitzt ringförmig ein grünlich-weißer Flügel von etwa zwei Zentimetern Breite. Die Wurzeln bilden oft bis zu zehn Meter lange Ausläufer und dadurch ein dichtes Buschwerk.

Quelle: Stadtverwaltung, Wikipedia

Fotos: Stadtverwaltung Erfurt