Kein Martini, kein Weihnachtsmarkt, Maskenpflicht in der Innenstadt, Sperrstunde u.a.m.

Davon sind alle Erfurter betroffen und die Besucher der Stadt: Es wird in diesem Jahr keinen Weihnachtsmarkt in Erfurt geben. Am Sonntag wurde dies in einer Krisensitzung vom Stadtrat beschlossen.

Eine neue Allgemeinverfügung, die sich an den aktuellen Vorgaben von Land und Bund orientiert, verschärft die Maßnahmen für den Infektionsschutz deutlich. So dürfen sich ab dieser Woche nur noch maximal zehn Personen im öffentlichen Raum treffen. Außerdem muss überall, wo der Corona-Mindestabstand von 1,50 Meter nicht gewährleistet werden kann, eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Damit herrscht in der Erfurter Innenstadt de facto eine generelle Maskenpflicht. Aber auch Bus- oder Straßenbahnhaltestellen sind beispielsweise betroffen. Visiere oder Schilde vor dem Gesicht gelten nicht als ausreichende Mund-Nasen-Bedeckung. Der Mund-Nasen-Schutz muss immer dicht an beiden Körperöffnungen anliegen.  

In der Gastronomie wird zwischen 23 Uhr abends und fünf Uhr morgens eine Sperrstunde eingeführt. Der Einzelhandel darf in dieser Zeit keine alkoholischen Getränke verkaufen. Kulturelle Veranstaltungen in geschlossenen Räumen werden auf maximal 25, unter freiem Himmel auf 100 Personen beschränkt. Sämtliche Feste oder Tanzveranstaltungen, darunter fallen auch Martini und der Weihnachtsmarkt, werden verboten.  

Bei Messen, Spezialmärkten und Ausstellungen, die weiterhin durchgeführt werden dürfen, ist der Verzehr von Speisen und Getränken nicht mehr erlaubt. Private und familiäre Feiern müssen auf maximal zehn Teilnehmer beschränkt werden. Die teilnehmenden Personen dürfen aus nicht mehr als zwei Haushalten stammen. Sportveranstaltungen dürfen nur noch ohne Publikum durchgeführt werden. Bei politischen und religiösen Veranstaltungen gilt eine durchgängige Mund-Nasen-Schutzpflicht.  

Hier gehts zur neuen Allgemeinverfügung mit allen Details.

Autor: B. Köhler