Jetzt ist die beste Zeit!

Jetzt ist die beste Zeit für Radwanderungen. Die Wahrscheinlichkeit, bei gutem Wetter radeln zu können, ist hoch. Erfurt und die Umgebung bieten mit dem Gera-Radwanderweg dafür sehr gute Voraussetzungen. Wenn man möchte, kann man dem Weg sogar bis Arnstadt und weiter in den Thüringer Wald folgen. Mit insgesamt 75 Kilometern Länge ist er eine wichtige Wegstrecke für den Radtourismus. In fünf Etappen eingeteilt, führt er vom Kamm des Thüringer Waldes bis zur Mündung der Gera in die Unstrut bei Gebesee.

Der Gera-Radweg soll im Bereich unserer Stadt vollständig barrierefrei werden und durchgängig so angelegt werden, dass er möglichst selten vielbefahrene Verkehrsadern tangiert. Das erfordert erhebliche Anstrengungen und unterschiedliche bauliche Maßnahmen. So wird u.a., um Barrierefreiheit zu erlangen, die Fußgängerbrücke über die Straße der Nationen durch eine neue ersetzt, die nur noch drei Prozent Gefälle bzw. Steigung aufweisen wird – eine wichtige Voraussetzung für die Erreichung des Ziels.

Zudem wird der Weg ab der Karlstraße bis nach Gispersleben von der westlichen auf die östliche Seite des Geraufers verlegt. Das wirkt sich in vielerlei Hinsicht positiv aus, u.a. an der Radrennbahn, wo die schmale Straße künftig den Radweg bildet. Die Baumaßnahmen machen seit April eine temporäre Umleitung erforderlich, die ausgeschildert ist.

Dennoch – Radwandern entlang der Gera ist auch unter den derzeit erschwerten Bedingungen ein schönes Erlebnis. Wir haben es im Erfurter Norden probiert und einige Eindrücke mit der Kamera festgehalten.

Autor: B. Köhler  Fotos: S. Forberg