Unterstützung für die, die sie brauchen

In Krisenzeiten ist gegenseitige Hilfe und Unterstützung elementar. Gerade konnte man erleben, was es bedeutet, mit gravierenden Einschränkungen den Alltag bewältigen zu müssen. Es braucht Aktive, die sich um ihre Mitmenschen kümmern.
Dass die benötigte Unterstützung auch von Vermietern kommen kann, mag nur für diejenigen überraschend sein, die nicht bei einer Genossenschaft wohnen. Silke Wuttke, Sprecherin des Vorstandes der WBG Zukunft, erklärt auf unsere Nachfrage hin, wie die Genossenschaft mit dem Thema umgegangen ist.

„In dieser durchaus angespannten Situation sind wir oft erste Anlaufstelle. Unsere Mitarbeiter stehen beratend und unterstützend all jenen Menschen in unseren Wohnungen bei, die Hilfe brauchen und wollen. Wir unterstützen und fördern gezielt gute nachbarschaftliche Beziehungen. Die daraus entstandene gute Vernetzung erweist sich gerade in Krisenzeiten als unverzichtbar. Viele Bewohner rufen uns an, wenn sie Unterstützung brauchen. Einen umfassenden Service für die Bewohner bieten wir aber krisenunabhängig immer an. Dazu gehören die Hilfe bei der Organisation von Einkäufen und der Essensversorgung, die Vermittlung und Hilfe bei der Gesundheitspflege, Botengänge und Besorgungen u.v.a.m. Jetzt werden diese Leistungen besonders stark in Anspruch genommen.“

Nicht zu vernachlässigen ist auch ein wichtiger wirtschaftlicher Aspekt: Die Genossenschaft, die zu den größten Thüringens zählt, hält an der Durchführung der begonnenen Baumaßnahmen trotz der Krise fest. Die Handwerksfirmen finden damit in ihr einen verlässlichen und stabilen Partner.

„Ich gehe fest davon aus, dass sich unsere Gesellschaft wieder auf wichtige Werte besinnen wird. Und ich bin davon überzeugt, dass gerade die Genossenschaften eine gute Antwort auf so viele soziale Fragen auch in der Zukunft bereithalten. Das wird wieder stärker in den Fokus rücken: gemeinsames Miteinander, Rücksichtnahme, Handeln im Interesse der Gemeinschaft und damit letztlich jedes Einzelnen.“, ist Silke Wuttke überzeugt.

Autor: B. Köhler.  Foto: S. Forberg