Es ist vollbracht

Am vergangenen Freitag wurde die Fußgängerbrücke im Kiliani-Park offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Auch wenn der ursprüngliche Zeitplan nicht eingehalten werden konnte, u.a. weil der Stahllieferant in England zeitweise Engpässe hatte, ist die für die Gisperslebener so wichtige Verbindung jetzt fertig. Die Ortsteile Viti und Kiliani sind für Fußgänger und Radfahrer nun wieder gefahrlos verbunden. Im Zuge der Renaturierung der Gera, zu der auch der Abriss des Wehres im Kilianipark gehörte und über das die vormalige Brücke führte, war diese Verbindung unterbrochen.

Oberbürgermeister Andreas Bausewein und Ortsteilbürgermeisterin Anita Pietsch weihten das neue Bauwerk ein. Ein kleines Brückenfest, finanziert von der bauausführenden Firma Strabag dürfte die Gisperslebener erfreut haben. Die Gispi-Akrobaten, Schüler der 4. Klasse der Grundschule und die Kitakinder schufen einen würdigen Rahmen mit ihren Auftritten.

1,7 Millionen Euro hat die neue Brücke gekostet, 75 Prozent wurden aus Fördermitteln bestritten.

Autor: B. Köhler    Fotos: S. Forberg

Oberbürgermeister Andreas Bausewein: „Die Buga ist ein Segen für die Stadt. in zwei, drei Jahren schafft man Veränderungen, die sonst 30 Jahre gedauert hätten. Rund 140 Mio. werden für Buga ausgegeben, davon sind aber 120 Millionen Euro Fördermittel, die es sonst so für Erfurt nie gegeben hätte.“

Anita Pietsch dankt den Gisperslebenern und den bauausführenden Firmen

v.l.: Bauleiter Torsten Manko, Oberbürgermeister Andreas Bausewein, Ortsteilbürgermeisterin Anita Pietsch, Bundestagsabgeordnete Antje Tillmann und Beigeordneter der Stadt Erfurt Alexander Hilge

Pfarrer Martin Heinke und der katholische Pfarrer Wolfgang Schönefeld gaben dem Bauwerk gemeinsam den Segen. 

Der ‚Brückenschlag‘ der Gispiakrobaten