Grau und flauschig ist der Flamingo-Nachwuchs im Thüringer Zoopark Erfurt. 

Nachwuchs bei den Rosaflamingos

Sechs Flamingo-Küken sind in den vergangenen Wochen Erfurter Zoo geschlüpft. Im Gegensatz zu ihren großen, rosafarbenen Artgenossen sind sie grau und flauschig gefiedert. Die Eltern füttern ihr Küken mit einer Art Kropfmilch, die einen roten Farbstoff enthält. Wenn das Küken zu sehr zappelt oder die Eltern unerfahren sind, geht auch mal was daneben und es können sich rote Flecken auf dem Gefieder zeigen.

Erst im Laufe von vier Jahren wird sich das Gefieder der Jungtiere durch den Austausch der Federn komplett von grau zu rosa färben und zwar durch Carotinoide (rotfärbende Farbstoffe), die in der Nahrung – kleine pflanzliche und tierische Wasserorganismen – enthalten sind. Flamingos in Menschenobhut erhalten allerdings spezielles Flamingopellet-Futter, in dem die Farbstoffbauteile enthalten sind.

Insgesamt gibt es im Zoopark 38 erwachsene Vögel, 19 Männchen und 19 Weibchen. "Zum Brüten haben die Tiere im zeitigen Frühjahr eine Ecke im Gehege, die dann mit einem gesiebten Erde-Torf-Gemisch für den Bau der Bruthügel ausgestattet wird, die nach der Balz von den Tieren angelegt werden", erklärt Tierpflegerin Cathrin Neuland. Rund 30 Tage dauert es, bis ein Küken schlüpft.

Quelle: Zoopark Erfurt

Autor: B. Köhler   Foto: Thüringer Zoopark Erfurt  

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