Erfurt wächst – auch im Norden

Zum Jahreswechsel hat Erfurt 214.109 Einwohner. Gegenüber dem Vorjahr ist die Einwohnerzahl damit um 755 Personen angestiegen, meldet die Stadtverwaltung. Die positive Einwohnerentwicklung ist durch sog. Wanderungsgewinne bedingt. Sie fällt jedoch deutlich geringer aus als noch im Jahr 2017 mit einem Bevölkerungsanstieg von 1.764 Personen.

Die höchsten Zuwächse gab es in der Johannesvorstadt (+272), der Altstadt (+275), der Krämpfervorstadt (+160) und im dörflichen Bereich von Marbach (+145). Aber auch der Norden legte zu: Das Rieth mit 192 und der Rote Berg mit 83 neuen Einwohnern.

Noch sterben mehr Erfurter als Kinder geboren werden. Die durchschnittliche Anzahl der jährlichen Geburten in den vergangenen fünf Jahren lag in Erfurt bei 2.126. Im Jahr 2017 wurden 2.190 Geburten erreicht. Auch im Jahr 2018 wird nach aktueller Einschätzung die Geburtenzahl voraussichtlich einen ähnlichen Wert erreichen. Dem werden schätzungsweise 2.500 Sterbefälle gegenüberstehen.

Die Zahl der in Erfurt lebenden Ausländer beträgt aktuell 18.036 Personen. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg um 1.585 Personen. Damit verzeichnet die Landeshauptstadt Erfurt aktuell einen Ausländeranteil von 8,4 Prozent.

Autor: B. Köhler   Foto: S. Forberg

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